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Kolloquium 2020 der weyer gruppe

#kolloquiumgoesdigital: So war das erste digitale Kolloquium der weyer gruppe zum Thema „Cyber Security von Produktionsanlagen und Maschinen“

878 494 Juri Lasse Raffetseder

Noch vor etwa drei Monaten planten wir ein gewöhnliches Kolloquium der weyer gruppe. Es sollte am 18 Juni 2020 wie in den letzten 30 Jahren zuvor im Schillingspark in Düren stattfinden: Zahlreiche KundInnen und GeschäftspartnerInnen waren eingeladen, interessante Vorträge zum Fokusthema “Cyber Security von Produktionsanlagen” waren geplant, ein Zelt mit Bühne und reichhaltiges Buffet waren bestellt. Aber wie so viele Veranstaltungen in der ersten Jahreshälfte 2020 mussten auch wir unser Kolloquium aufgrund der Corona-Pandemie zunächst absagen. Das Thema “Cyber Security” brachte uns aber auf die Idee, das Kolloquium als einen interaktiven Live-Stream im Internet zu veranstalten: #kolloquiumsgoesdigital

Coronabedingte Umplanung

Die kurzfristige Umplanung des Kolloquiums forderte hohe Flexibilität von allen Beteiligten, die bereits von einer Absage des Events ausgingen. Die Referenten erklärten sich jedoch ausnahmslos dazu bereit, ihre Fachvorträge vor der Kamera in Form eines Live-Streams zu halten. Wir organisierten ein professionelles Kamerateam und änderten das gesamte Konzept der Veranstaltung. Das Herzstück des Kolloquiums jedoch bestand weiter: Interessante Fachvorträge zu einem aktuellen Fokusthema der Branche. Die Referenten berichteten und informierten aus verschiedensten Blickwinkeln über das Thema „Cyber Security von Produktionsanlagen und Maschinen“. Letztendlich passten die Umstände der Durchführung des Events perfekt zum Thema: Ein digitales Event zum Thema digitale Sicherheit. Dabei konnten die Zuschauer einen Einblick in die wichtigsten Perspektiven rund um das Thema bekommen.

Videos ab heute online

Sollten Sie am 18. Juni nicht an unserem Kolloquium teilgenommen haben, können Sie ab heute vier der fünf Vorträge nachträglich als Videos auf unserer Website und auf unserem Youtube-Kanal anschauen. Wir bitten um Verständnis, dass wir den Vortrag von Herrn Gebhard aufgrund von Reglementierungen nicht nachträglich veröffentlichen können. Dafür können wir die Präsentationsfolien als PDF zum Download anbieten.

Das waren die Referenten und Themen

Stephan Gebhard vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, berichtete als erster Referent aus der Sicht einer Behörde. In seinem Vortrag ging er auf die Richtlinie KAS-51 und ihre Struktur ein und präsentierte die Anforderungen und Auswirkungen der aktuellen Regelwerke. Außerdem nahm er die Industrie 4.0 aus der Behördensicht unter die Lupe und gab anhand aktueller Projekte der Industrie einen Ausblick in die Zukunft.

Markus Ahorner von der Ahorner & Innovators GmbH stellte in seinem Vortrag ein ganzheitliches Cyber-Securitykonzept für Industriestandorte vor. Zuvor analysierte er die Relevanz des Themas und stellte sich die Fragen: „Wird beim Thema Cyber-Kriminalität nur Angst geschürt?“ „Wer sollte sich schützen?“ und „Ist dafür nicht die IT-Abteilung zuständig?“.

Martin Wundram von der DigiTrace GmbH nahm in seinem Vortrag die Rolle eines Hackers ein. Er stellte die Profile und Intentionen verschiedener Hackertypen vor. Anschließend zeigte er anhand eines „Live-Hackings“, wie ein Hacker über eine Systemlücke einen fiktiven Steinbruchunternehmens mit digital gesteuerten Anlagen und Maschinen stilllegen kann. Abschließend gab er noch Tipps zur Prävention einer Cyber-Attacke und machte auf typische Sicherheitslücken in Systemen aufmerksam.

Gerhard Klein von der Braun und Klein Siebdruck–Vertriebs–GmbH stellte das Gegenbeispiel zu Herrn Wundram dar. Herr Klein wurde im Jahr 2018 mit seiner Firma Opfer eines Hacker-Angriffs. Die Hacker verschlüsselten alle Dateien des Firmennetzwerks und forderten ein Lösegeld zur Entschlüsselung dieser. Nach der Zahlung des Lösegelds verlangten die Erpresser noch mehr. Der Vorfall hatte für das Unternehmen von Gerhard Klein herbe Auswirkungen und nicht zuletzt auch gesundheitliche Folgen für den Geschäftsführer. Wie er sein Unternehmen durch die Krise führte und gestärkt auch hier hervorging, schilderte Klein eindrucksvoll.

Onnen Siems, Thomas Budzyn und Tommy Berg von der Meyerthole Siems Kohlruss Gesellschaft für aktuarielle Beratung mbH, stellten zu guter Letzt die Herausforderungen an eine Cyber-Industrieversicherung dar. Der Vortrag behandelte unter anderem, welche Risiken im Zusammenhang mit einem Cyber-Angriff auf ein Unternehmen abgesichert werden können. Außerdem präsentierten das Team um Onnen Siems verschiedene Zusammensetzungen und Tarifmerkmale einer Cyber-Versicherung. Abschließend stellten sie Möglichkeiten für Unternehmen zur Prämienreduktion dar.

Unser Resümee: ein Format für die Zukunft

Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf des Events und froh über die reibungslose technische Umsetzung des Streams. Wir bedanken uns hiermit noch einmal herzlich bei unseren Referenten für die interessanten Vorträge und die Flexibilität angesichts der Umstände. Außerdem danken wir unserem Kamera-Team von fresh-photography für die reibungslose Umsetzung und Übertragung des Kolloquiums.

Letztendlich fehlte uns nur eins auf unserem Kolloquium 2020: der persönliche Austausch mit Ihnen. Natürlich gab es die Möglichkeit, Fragen und Einwände über unseren Live-Chat einzubringen, jedoch waren sich alle Anwesenden einig, dass dies den direkten Austausch mit Ihnen nicht ersetzen konnte. Daher freuen wir uns bereits jetzt auf das nächste Kolloquium, das 2023 hoffentlich wieder wie gewohnt im Schillingspark in Düren stattfinden kann.

Hier sehen Sie unser Kolloquium 2020 zum Thema Cyber Security von Produktionsanlagen „hinter den Kulissen“:

Haben Sie noch Fragen? Melden Sie sich gerne bei uns:

Juri Raffetseder
horst weyer und partner gmbh
Tel.: +49 2421 – 69 09 11 29
E-Mail: j.raffetseder@weyer-gruppe.com

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