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    SIL - Safety Integrity Level

    Betreiber und Investoren

    SIL – Nachweise für Sicherheitssysteme in der Prozessindustrie

    Für die fachgerechte Ausführung von Sicherheitssystemen (Safety instrumented Systems: SIS) in der Prozessindustrie ist ein Nachweis über die Einhaltung des geforderten Sicherheitsintegritätslevels (SIL) im Rahmen des Sicherheitslebenszyklus für Sicherheitsfunktionen zu dokumentieren. Bei der Gefahrenanalyse und Risikobeurteilung werden Sicherheitsfunktionen (Safety instru­mented Function: SIF) ermittelt und mit einem SIL eingestuft. Für jede Sicherheitsfunktion kann der mit dem Sicherheitssystem ausgeführte SIL bestimmt werden, der identisch oder besser als der eingestufte SIL sein muss. Die Ingenieure der weyer gruppe bestimmen aus dem Schaltungsaufbau und den von den Herstellern der sicherheitsgerichteten Bauteile bereitgestellten Zuverlässigkeitskenndaten den für eine Sicherheitsfunktion ausgeführten SIL und prüfen ob der eingestufte SIL eingehalten wird.

    Leistungen

    Die weyer gruppe überprüft den ausgeführten SIL bezogen auf die Hardwarefehlertoleranz (HFT) und den Anteil ungefährlicher Ausfälle (SFF) von Teilsystemen. Somit erfolgt durch die Überprüfung eine qualitative Beurteilung des Schutzkreises einer Sicherheitsfunktion. Je nach Notwendigkeit können hier Verbesserungen durch redundante Ausführung oder geeignete Gerätewahl bzw. Diversität erreicht werden.

    Zufällige Ausfälle der Hardware werden durch Berechnung der mittleren Wahrscheinlichkeit des Ausfalls bei Anforderung (PFDavg) bzw. mittlere Wahrscheinlichkeit des Ausfalls pro Stunde (PFH) beurteilt. Hierzu werden die Zuverlässigkeitskenndaten der Hersteller über die Ausfallrate der Geräte aus der SIL-Konformitätserklärung verwendet.

    Um den SIL für eine Sicherheitsfunktion nachzuweisen werden die Teilsysteme Sensorik, Logik und Aktorik der sicherheitsgerichteten Wirkungskette (Loop) betrachtet und zusammengefasst.

    Dies ermöglicht durch Optimierungen am strukturellen Aufbau durch Redundanz und / oder geeignet Geräteauswahl, den ausgeführten SIL zu verbessern und Prüffristen zu ermitteln oder zu verlängern.

    Für die Beurteilung der steuerungstechnischen Sicherheitsfunktionen in einer Anlage bedienen sich die Ingenieure der weyer gruppe der Normenreihe DIN EN 61508, DIN EN 61511 und VDI/VDE 2180, in denen die Anforderungen an sicherheitstechnische Funktionen in der Prozesstechnik, die mit Sicherheitssystemen umgesetzt werden, beschrieben sind. Somit kann der Anlagenbetreiber sicher sein, dass die aktuell gültigen Sicherheitsstandards erfüllt werden.

    Vor Auslegung der Steuerungstechnik werden in einer HAZOP und Gefährdungsbeurteilung die Sicherheitsfunktionen (SIF) bestimmt und der erforderliche SIL eingestuft. Dem Sicherheitssystem (SIS) werden die Teilsysteme Sensor(en), Logiksystem und Aktor(en) mit der notwendigen Instrumentierung für jede Sicherheitsfunktion als Loop zugeordnet. Durch die Ingenieure der weyer gruppe wird die Architektur und Fehlertoleranz des Sicherheitssystems bestimmt. Daraufhin müssen die geeigneten Geräte (Sensoren und Aktoren) und deren Einsatzbedingungen ebenso wie die sicherheitsgerichtete Steuerung (Logiksystem) spezifiziert werden (z. B. Ex-Schutz). Die Hersteller der Geräte müssen zu den Geräten ihre Zuverlässigkeitskenndaten (HFT, SFF und Ausfallraten) und Dokumentation bereitstellen. Sobald diese Daten komplett vorliegen, kann das Intervall für die wiederkehrende Prüfung ermittelt werden. Gegebenenfalls müssen alternative Geräte oder redundante Strukturen gewählt werden, um den SIL zu verbessern oder Prüfintervalle zu verlängern. Dabei können Prüfintervalle von Teilsystemen aufeinander abgeglichen und für einen einheitlichen Wartungstermin genutzt werden.

    weyer spezial: SIL - Bestimmungen für Sicherheitssysteme in der Prozessindustrie

    Für die fachgerechte Ausführung von Sicherheitssystemen (Safety instrumented System: SIS) in der Prozessindustrie ist ein Nachweis über die Einhaltung des geforderten Sicherheitsintegritätslevels (SIL) im Rahmen des Sicherheitslebenszyklus zu dokumentieren. Bei der Gefahrenanalyse und Risikobeurteilung werden Sicherheitsfunktionen (Safety instrumented Function: SIF) ermittelt und mit einem geforderten SIL bewertet. Für jede Sicherheitsfunktion, die mit einem Sicherheitssystem ausgeführt wird, kann für systematische und zufällige Ausfälle der erreichbare SIL bestimmt werden. …

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    weyer spezial zum Thema Bestimmungen für Sicherheitssysteme in der Prozessindustrie

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