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Gerhard Klein – Eine Cyber-Attacke legte sein Unternehmen lahm

878 494 Juri Lasse Raffetseder

Am 18. Juni 2020 findet zum 17. Mal das Kolloquium der weyer gruppe statt. Veranstaltungsort ist jedoch diesmal nicht der denkmalgeschützte Schillingspark in Düren-Gürzenich, zwischen Aachen und Köln, sondern das Internet. Aufgrund der Corona-Pandemie hat die weyer gruppe umgeplant und veranstaltet zum ersten Mal in der Firmengeschichte einen interaktiven Live-Stream. Weitere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung finden Sie hier. Das Fokusthema könnte aktueller nicht sein: Der Branchenaustausch dreht sich diesmal rund um die Cyber Security für Maschinen und Anlagen. Insgesamt sieben Referenten werden ihre Expertise und Erfahrungen zum Thema darlegen. Um Sie auf den Thementag einzustimmen, werden wir in den nächsten Wochen unseren Moderator und die sieben Redner vorstellen. 

 

Stellen Sie sich vor, Sie kommen eines Tages zur Arbeit und Ihr PC lässt sich nicht hochfahren. Auch nach mehrfachem An- und Ausschalten: nichts. Sie rufen Ihren IT-Spezialisten an. Er war schon vor Ihnen im Büro und hat eine Hiobsbotschaft für Sie: Ihr Server ist gehackt und Ihr Unternehmen kann den Betrieb nicht weiterführen, außer Sie zahlen ein Lösegeld an die Hacker. Was tun Sie jetzt? Überweisen Sie den Hackern Geld? Rufen Sie die Polizei? Wie können Sie Ihre Daten, Ihr Unternehmen retten?

Gerhard Klein ist Geschäftsführer der Braun und Klein Siebdruck Vertriebs GmbH. Das Saarbrückener Industrieunternehmen ist einer der Marktführer im Bedrucken von Polypropylen-Hohlkammermaterial. Die Druckerei produziert Wahl- und Veranstaltungsplakate sowie eine Vielzahl an Artikeln für den Einzelhandel.

Am 1. Oktober 2018 wurde das Unternehmen überfallen. Nicht mit der Pistole in der Hand, sondern über das Computersystem. Eine bis zu diesem Zeitpunkt unbekannte Weiterentwicklung des Virus „Dharma“ drang durch eine unentdeckte Lücke in der Firewall ein. Trotz schneller Diagnose durch den Systemadministrator wurden durch den Virus in kürzester Zeit die Dateien auf allen lokalen Festplatten verschlüsselt.

Dies hatte dramatische Auswirkungen für das Unternehmen:

 

  • Die Auftragsbearbeitungen und Kalkulationen waren nicht mehr möglich.
  • Das Mailsystem funktionierte nicht mehr.
  • Die Telefonverbindung war gekappt.
  • Löhne konnten nicht berechnet und ausgezahlt werden.
  • Lieferscheine und Rechnungen konnten nicht mehr geschrieben werden.
  • Die Anbindung an die Logistikpartner wurde unterbrochen.

Die Druckerei wurde komplett lahmgelegt. Nichts ging mehr. Die Hacker forderten für die Entschlüsselung der Dateien ein Lösegeld von 4.500 €.

Wie Gerhard Klein und sein Unternehmen mit dieser Situation umgingen und wie teuer der Hackerangriff tatsächlich wurde, erfahren Sie von ihm persönlich auf unserem digitalen Kolloquium. Von unseren weiteren eingeladenen Experten erfahren Sie dort außerdem, welche Maßnahmen Sie in der heutigen Zeit vornehmen sollten, um einem Hackerangriff vorzubeugen.

Im nächsten Artikel werden wir Ihnen unseren Referenten Markus Ahorner vorstellen, der ein Securitykonzept zum Schutz vor Hackerangriffen präsentiert.

Hier erfahren Sie mehr über das digitale Kolloquium der weyer gruppe am 18. Juni 2020.

Melden Sie sich hier kostenlos und unverbindlich zum Kolloquium an oder direkt via E-Mail an: kolloquium@weyer-gruppe.com.

Haben Sie Fragen? Dann melden Sie sich gerne bei uns:

Juri Raffetseder
horst weyer und partner gmbh
Tel.: +49 2421 – 69 09 11 29
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