Eine Anlage steht drei Wochen länger still als geplant, weil ausgerechnet die Dampfversorgung ausfällt. Die Jahresproduktion bricht ein, der Business Case gerät ins Wanken, und niemand hat das kommen sehen. Genau solche Szenarien lassen sich vermeiden, wenn man schon in der Planungsphase weiß, wie verfügbar eine Anlage im realen Betrieb tatsächlich sein wird. Genau darum dreht sich Folge 6 unseres Podcasts „komplett durchdacht – Industrieklartext“.
Zu Gast ist Jens Kluge, Diplom-Ingenieur und Geschäftsführer der weyer IngenieurPartner GmbH. Sein Fachgebiet reicht von Behörden-Engineering über Immissionsschutz bis zu Sachverständigenprüfungen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Im Gespräch mit Moderatorin Anna (KI-generierte Stimme) erklärt er, warum die sogenannte RAM-Analyse zu den am meisten unterschätzten Werkzeugen der Anlagenplanung gehört, obwohl sie am Ende über Millionenbeträge an Umsatz entscheiden kann.
Wie konkret sich das auswirkt, zeigt er am fiktiven Chemieanlagen-Projekt, das den Podcast von Folge zu Folge als roter Faden begleitet: Schon ein einzelner schwacher Anlagenblock, etwa eine Dampfversorgung mit jährlicher Kesselinspektion, drückt die Gesamtverfügbarkeit spürbar und kann mehrere hundert Stunden Stillstand im Jahr verursachen. Genau daran zeigt sich, warum die Analyse nicht irgendwann, sondern möglichst früh im Projekt stattfinden sollte.
Warum lohnt sich der Blick schon vor dem Baubeginn?
Deshalb führt die weyer gruppe die RAM-Analyse parallel zum Basic Engineering durch und nicht erst danach. Solange R&I-Fließbild und Apparateauswahl noch offen sind, lassen sich Redundanzen und Wartungskonzepte mit überschaubarem Aufwand anpassen. Ist die Anlage einmal gebaut, wird genau das teuer bis unmöglich, wie Jens Kluge im Podcast anhand des Projektbeispiels durchspielt.
Damit ist die Methode nicht nur für Neubauprojekte interessant. Besonders relevant ist sie für Anlagen mit hohem Deckungsbeitrag pro Betriebsstunde, für verkettete Prozesse oder strenge Lieferverpflichtungen, aber ebenso für Bestandsanlagen, wo reale Ausfalldaten die Analyse sogar erleichtern, weil sie bereits vorliegen statt geschätzt werden zu müssen.
Jetzt in Folge 6 reinhören:
Wer wissen will, wie sich aus einer einzelnen schwachen Komponente ein sechsstelliger Umsatzverlust entwickeln kann und wie man das schon am Reißbrett verhindert, findet die Antworten in Folge 6 von „komplett durchdacht – Industrieklartext“, ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
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Sprechen Sie uns gerne direkt an. Unsere Experten beraten Sie individuell und zeigen Ihnen, wie sich Anlagenverfügbarkeit schon in der Planungsphase Ihres Projekts absichern lässt.
