Auch ohne direkte CSRD-Pflicht müssen viele mittelständische Unternehmen heute belastbare Nachhaltigkeitsinformationen liefern – etwa für Kunden, Banken oder in der Lieferkette. Viele kennen dafür bisher vor allem den Begriff VSME. Dieser Rahmen wurde inzwischen durch den VS 2026 ersetzt. Der VS 2026 schafft einen praxistauglichen Rahmen, um Anforderungen sauber einzuordnen, Daten strukturiert aufzubauen und die nächsten Schritte realistisch zu planen.
Warum das Thema jetzt relevant ist
Viele Mittelständler sind nicht direkt CSRD-pflichtig. Trotzdem wachsen für viele die Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung: Ein Kunde schickt plötzlich einen Fragebogen zu den ESG-Daten. Die Hausbank hat gezielte Rückfragen, bevor der Kredit bewilligt wird. In einer Ausschreibung oder einem Rahmenvertrag werden neuerdings Informationen zum Thema Umgang mit Nachhaltigkeit abgefragt.
Was der VS 2026 verändert
Der VS 2026 ersetzt den bisherigen VSME. Der neue Rahmen ist klarer eingeordnet, schlanker aufgebaut und stärker auf die praktische Anwendbarkeit in nicht CSRD-pflichtigen Unternehmen ausgerichtet. Für den Mittelstand ist das entscheidend: Relevante Nachhaltigkeitsinformationen lassen sich damit mit vertretbarem Aufwand strukturierter und belastbarer bereitstellen.
VSME und VS 2026: Was Unternehmen jetzt wissen sollten
Noch ist der Begriff VSME geläufig. Inzwischen ist jedoch der VS 2026 maßgeblich. Wer bisher mit dem VSME gearbeitet oder nach ihm gesucht hat, findet seine inhaltliche Fortentwicklung heute im VS 2026. Es gibt nun einen klareren Rahmen dafür, welche Nachhaltigkeitsinformationen Unternehmen in der Praxis tatsächlich vorhalten und bereitstellen müssen.
Typische Ausgangssituationen: Für wen ist der VS 2026 relevant?
Der VS 2026 ist besonders relevant für mittelständische Unternehmen, die:
- an größere, berichtspflichtige Kunden liefern und deren ESG-Anforderungen erfüllen müssen
- regelmäßig ESG-, Klima- oder Lieferkettenanfragen erhalten
- Nachhaltigkeitsinformationen für Banken, Investoren oder Versicherungen bereitstellen müssen
- sich an Ausschreibungen beteiligen, in denen ESG-Daten gefordert werden
- intern keine klaren Zuständigkeiten oder Prozesse für das Thema Nachhaltigkeit haben
- Informationen bei jeder Anfrage erneut manuell zusammensuchen müssen
Der Einstieg beginnt mit Orientierung und Klarheit
- Welche Anforderungen sind wirklich relevant?
- Welche Daten liegen bereits belastbar vor?
- Wo fehlen Zuständigkeiten oder Prozesse?
- Wie lassen sich Anfragen künftig wiederholbar beantworten?
Genau daraus entsteht Berichtsfähigkeit im Mittelstand: durch klare Zuständigkeiten, nachvollziehbare Daten und eine Struktur, die im Tagesgeschäft funktioniert.
So unterstützt die weyer gruppe
Wir unterstützen Sie dabei,
- Anforderungen aus Kunden, Banken, Ausschreibungen und Lieferketten richtig einzuordnen
- bestehende ESG-Daten und Lücken strukturiert zu bewerten
- klare, praxistaugliche Abläufe aufzubauen, damit ESG-Anfragen nicht zum dauerhaften Improvisationsthema werden
- das passende Modul des VS 2026 (Basic oder Advanced) für Ihr Unternehmen zu identifizieren
- eine Datenstruktur aufzubauen, die zukünftige Berichtzyklen deutlich vereinfacht
Warum mittelständische Unternehmen mit uns arbeiten
Wir verbinden regulatorisches Verständnis mit pragmatischer Umsetzung. Durch Branchenerfahrung in der Papierindustrie kennen wir die Realität produzierender Mittelständler nicht nur aus der Theorie, sondern aus dem betrieblichen Alltag. Gleichzeitig arbeiten wir bewusst schlank: mit kurzen Abstimmungswegen, direkten Ansprechpartnern und einem klaren Fokus auf das, was wirklich zählt.
So entsteht keine überdimensionierte Beratung, sondern eine Lösung, die fachlich belastbar und wirtschaftlich passend ist.
Ihre Ansprechpartner
Guido Clemens
PROBIOTEC GmbHPhillip von Kölln
PROBIOTEC GmbHNachhaltigkeitsberichterstattung pragmatisch starten
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