Fachkräftemangel durch demografischen Wandel

1024 624 Walter Rodriguez Hernandez

Wie autonome Inspektionsroboter die Anlagenüberwachung sichern könnten

Die geburtenstarken Jahrgänge mit hundert-tausenden Frauen und Männern gehen in den nächsten Jahren in den wohlverdienten Ruhestand, damit scheidet nicht nur ein riesiger Erfahrungsschatz aus dem Arbeitsleben aus, sondern es fehlt auch die schiere Menge an gut ausgebildeten, erfahrenen Mitarbeitern. Nicht ohne Grund sprechen Wirtschaft und Politik vom Fachkräftemangel und den sich hieraus ableitbaren Folgen. Die Altersgruppe der 60 bis 64-Jährigen (6,48 Mio.) stellt mit guten 13% einen beachtlichen Anteil der Gesamtbevölkerungsgruppe der 21 bis 64-Jährigen dar. Zum Vergleich: Die Gruppe der 21 bis 24-Jährigen, die ins Arbeitsleben nachrückt, ist mit 3,54 Mio. verhältnismäßig klein.

Allein hieraus ergeben sich nachhaltige Zwänge und die Anforderung, Lösungen zu finden, damit wir als Wirtschaftsstandort weiter bestehen können. Natürlich kann mit einer höheren Automatisierung und auch durch den Einsatz von KI ein wertvoller Beitrag geleistet werden, allerdings gibt es auch Bereiche und Tätigkeitsfelder, die nicht so ohne Weiteres optimiert werden können.

Anlagenüberwachung in Bestandsanlagen: Risiken, Sicherheit und Compliance

So kann zum Beispiel die Anlagenüberwachung in Altanlagen ein Problem darstellen. Wenn etwa einzelne Anlagenteile mit Überwachungen vor Ort ausgestattet sind und keine Automatisierung nachgerüstet wurde oder werden kann, müssen die Messdaten dieser Bereiche regelmäßig erfasst und dokumentiert werden. Andere Anlagenteile bedürfen einer generellen Überwachung aus Sicht der Anlagensicherheit. So können heißlaufende Aggregate, Leckagen oder auch potentielle Glutnester ein beachtliches Schadpotential nach sich ziehen, nicht nur im Rahmen von Wartungs- und Instandsetzungskosten, sondern auch wenn sich der Schaden unbemerkt zum Großereignis entwickelt. Dies wirft die Frage auf, ob solche Risiken zukünftig noch mit regelmäßigen Begehungen beherrschbar sind oder ob neue Ansätze erforderlich werden.

Autonome Inspektionsroboter: 24/7- Überwachung und Anlagensicherheit

Ein Ansatz ist der Einsatz von intelligenten Robotersystemen. Diese erkunden die angelernte Umgebung, können Daten von analogen und digitalen Messsystemen ablesen und online an die Warte melden. Die Systeme können mit unterschiedlichen Sensoren und deren Kombination beispielsweise heißlaufende Systeme sowie Leckagen erkennen und somit den gesamten Überwachungsauftrag erledigen. Die Systeme können auf unerwartete Hindernisse reagieren und sind somit nach Installation autonom einsetzbar. Sie arbeiten rund um die Uhr, haben keinen Urlaub und können auch in besonders gefährlicher Umgebung eingesetzt werden. So verrichten sie tagein, tagaus ihre Arbeit, versorgen die Betriebsführung mit notwendigen Daten und garantieren bei weitgehend autonomem Betrieb ihre Anlagensicherheit. Auch kann die gegebenenfalls behördlich angeordnete Überwachung / Begehung an die Systeme übertragen werden. Ebenso ist eine integrierte Beurteilung der gesammelten Daten möglich, sodass relevante Daten (Abweichungen vom Soll) im Sinne einer Alarmmeldung abgesetzt werden können.

Als erfahrener Partner steht Ihnen die weyer gruppe bei der Auswahl und Integration von autonomen Inspektionssystemen zur Seite. Unsere Experten ermitteln gemeinsam mit Ihnen das ideale Schutzniveau und beraten Sie bei der Wahl der richtigen Technologie. Von der Planung über die Implementierung bis zur Inbetriebnahme sorgen wir für einen reibungslosen Ablauf und gewährleisten,
dass Ihr „neuer Mitarbeiter“ nahtlos die anfallenden Aufgaben übernimmt und die Sicherheit Ihrer Anlagen nachhaltig steigert.

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