Gesundheit am Arbeitsplatz – eine Herausforderung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Berufstätige sehen sich heutzutage einer Fülle an Herausforderungen und Anforderungen im beruflichen Alltag ausgesetzt: Produktivitätssteigerung, Mobilität und Flexibilität sind nur einige wenige. Der daraus resultierende Druck und Stress kann dabei Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes, Rückenbeschwerden oder auch psychische Erkrankungen begünstigen oder sogar verursachen.

Arbeit – vor allem in Zeiten von Digitalisierung, Automatisierung und Globalisierung – erfordert  eine hohe Anpassungsfähigkeit der Berufstätigen hinsichtlich Arbeitszeiten, -umfang und -standorte. Durch die ständige Erreichbarkeit und Verfügbarkeit sowie die Angst, nicht mithalten zu können, stellen viele Berufstätige ihre Arbeit in den Lebensmittelpunkt. Die Grenze zwischen Privatleben und Beruf verschwimmt zunehmend, wodurch Stress und psychische Belastungen begünstigt werden können. Eine Folge für Unternehmen können  dabei steigende Krankheitskosten sein: Rund 15 Prozent der Fehlzeiten sind mittlerweile auf psychische Erkrankungen zurückzuführen.  

Um das Risiko von langen Ausfallzeiten der Arbeitnehmer zu minimieren und damit wirtschaftliche Verluste abzuwenden, sind Unternehmen zunehmend auf der Suche nach effektiven Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung. Dabei steht die Vermeidung von Krankheiten im Vordergrund, bevor sie entstehen können.

Diese Vorbeugungsmaßnahmen sind vielfältig: Sie reichen vom Arbeitsschutz und der Arbeitssicherheit, über Gesundheitstage, Betriebssport, ergonomische Arbeitsplätze bis hin zur betrieblichen Wiedereingliederung.

Aufgabe des Arbeitgebers als Verantwortungsträger ist es sicherzustellen, dass der Arbeitnehmer z. B. einen ergonomisch korrekt ausgerichteten Arbeitsplatz vorfindet, unter guten klimatischen Voraussetzungen arbeitet und die richtige Arbeitskleidung nutzen kann. Aber nicht nur ein gut eingerichteter Arbeitsplatz ist entscheidend für die Gesundheit eines Arbeitnehmers. Viele Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern zusätzliche Vorteile an, damit sich diese wohlfühlen. Dazu zählen beispielsweise das Bereitstellen von Obst oder ein Zuschuss für Sportkurse.

Neben den Pflichten des Arbeitgebers hat natürlich auch jeder einzelne Mitarbeiter die Verantwortung darauf zu achten, dass der eigene Körper während der Arbeitszeit nicht unnötig leidet. So sollte er z. B. darauf achten, dass er sich bei einer Bürotätigkeit regelmäßig bewegt und nicht zu lange am Platz sitzt.

Schlussendlich sind gesunde und motivierte Mitarbeiter die maßgeblichen Leistungsträger eines Unternehmens und eine essentielle Voraussetzung für die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Eine Investition in ihre Gesundheit durch gezielte Maßnahmen loht sich deshalb für jeden Betrieb.

Um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu unterstützen, bietet die weyer gruppe am Dürener Hauptstandort einmal die Woche nach Feierabend Betriebssport im denkmalgeschützten Schillingspark an. Dort können sich die interessierte Mitarbeiter jeder Alters- und Fitnesslevel-Gruppe unter Anleitung eines geschulten Fitnesstrainers zusammen bewegen und auspowern. Montagsmittags findet zudem die aktive Mittagspause statt, in der Mitarbeiter leichte Dehnungs- und Lockerungsübungen machen, um den Körper nach dem langen Sitzen wieder zu entspannen. Ein ganzheitliches und individuelles Arbeitsschutzkonzept für Bürotätigkeiten rundet die Präventionsmaßnahmen der weyer gruppe ab.

 

Der Artikel bezieht sich auf folgende Quellen:

  1. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/betriebliche-gesundheitsfoerderung/gesundheit-und-wohlbefinden-am-arbeitsplatz.html
  2. https://rp-online.de/leben/beruf/gesundheit-am-arbeitsplatz_aid-17880079)
  3. http://www.business-on.de/arbeitsplatz-gesundheit-am-arbeitsplatz-das-ist-zu-beachten-_id54020.html)
  4. https://rp-online.de/leben/beruf/gesundheit-am-arbeitsplatz_aid-17880079)

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Chiara Jäschke
horst weyer und partner
Personalreferentin
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