Explosionsschutz und Inbetriebnahmeprüfung im Papierzuliefererbereich

Im Zuge der wirtschaftlichen und industriellen Entwicklung fällt immer weniger Altpapier an, sodass zur Neuproduktion von Papier in näherer Zukunft nicht genügend ökologische Ressourcen zur Verfügung stehen werden, um eine positive Umweltbilanz halten zu können. Entwickler haben daher an einer Alternative für die Papierindustrie gearbeitet und verschiedene Ansätze verfolgt. Dabei haben sich Stroh, Gras, Nussschalen, Miscanthus und einige weitere als ideale Ressourcen herauskristallisiert. (Quelle: Wochenblatt für Papierfabrikation, Ausgabe 5/2014, letzter Aufruf: 12.02.2019)

Das Expertenteam der weyer gruppe, bestehend aus Verena Hoppe und Friedrich Bezdekovsky, unterstützte einen Hersteller von Graspellets bei der Inbetriebnahmeprüfung gemäß § 15 (BetrSichV) Anhang 2 Abs. 3 Nr. 4.1. Herr Bezdekovsky übernahm als befähigte Person die eigentliche Inbetriebnahmeprüfung, während Frau Hoppe das nötige Explosionsschutzdokument gemäß § 6 GefStoffV erstellte.

Zur Erstellung eines Explosionsschutzdokuments werden standardmäßig folgende Punkte bearbeitet, wobei betriebsspezifisch natürlich Abweichungen im Ablauf vorkommen können:

  • Begutachtung der Anlage (idealerweise durch eine Begehung, sonst durch Unterlagen)
  • Beschreibung der Anlage
  • Beurteilung des Explosionsschutzes (Zoneneinteilung, Zündgefahren, konstruktive Maßnahmen)
  • Formulierung von noch notwendigen Maßnahmen
  • Rücksprache mit dem Betreiber

Ablauf einer Inbetriebnahmeprüfung für Explosionsschutz:

  • Prüfung der Unterlagen auf Vollständigkeit und Plausibilität (z.B. Explosionsschutzdokument)
  • Vor-Ort Termin an der Anlage mit der Prüfung des ordnungsgemäßen Zustandes
  • Erstellung der Prüfaufzeichnung

 

Sie haben weiterführende Fragen zum Thema?
Unsere Expertin, Verena Hoppe, steht für Ihre Fragen gerne zur Verfügung:

M. Sc. Verena Hoppe
weyer gruppe | horst weyer und partner
Projektingenieurin
Tel.: +49 (0) 24 21 – 69 09 11 50
E-Mail: v.hoppe@weyer-gruppe.com