CE-Kennzeichnung einer Aktivkohle-Reaktivierungsanlage

Aktivkohle ist ein feinkörniger Kohlenstoff, der als Adsorptionsmittel u.a. bei der Trinkwasseraufbereitung, Abwasserbehandlung sowie in der Medizin und Chemie Anwendung findet. Mittels thermischer Reaktivierung kann Aktivkohle in Drehrohröfen oder Mehretagenöfen reaktiviert und durch Rauchgasreinigung aus unterschiedlichen Anwendungen recycelt werden.

Anlagen, die Aktivkohle reaktivieren sollen, können der CE-Kennzeichnung nach der Richtlinie 2006/42/EG für Maschinen (MRL) unterliegen. So in einem konkreten Fall eines Energieversorgers, der plant, als Betreiber eine Aktivkohle-Reaktivierungsanlage als „Hersteller für den Eigengebrauch“ in Betrieb zu nehmen. Die Anlage besteht im Wesentlichen aus den Bestandteilen Bandtrockner, Transportband, Drehrohrofen sowie Steuerungs- und Sicherheitstechnik.

Die Experten von horst weyer und partner unterstützen den Kunden bei der Durchführung des Konformitätsbewertungsverfahrens und Erstellung der erforderlichen technischen Unterlagen zur CE-Kennzeichnung mit folgenden Leistungen:

  • Erarbeitung einer Risikobeurteilung nach Anhang I der MRL
  • Durchführung einer HAZOP-Studie zur Ermittlung von Gefährdungen, die durch Änderung von Prozessparametern entstehen
  • Erstellung eines Explosionsschutzkonzeptes
  • Einstufung des erforderlichen Performance Levels (PL) bzw. des Sicherheitsintegritätslevels (SIL) für sicherheitsrelevante Steuerungsfunktionen
  • Durchführung einer Richtlinien- und Normenrecherche sowie Vorbereitung der EG-Konformitätserklärung

Gerne unterstützen wir auch Sie bei Ihren Projekten. Kontaktieren Sie unseren Experten aus dem Fachbereich CE-Kennzeichnung unter:


Manfred Schulte

Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik
Leiter CE-Kennzeichnung
Tel.: +49 (0) 24 21 – 69 09 11 82
E-Mail: m.schulte@weyer-gruppe.com